Die Geschichte des Räbeliechtli Umzugs
Das Schnitzen von «Räbeliechtli» ist eine uralte Tradition, die bis auf die Kelten zurückgeht. Schon zu vorchristlichen Zeiten wurde im Spätherbst - wenn die Nächte länger und die Tage dunkler werden - der Toten gedacht. Mit Lichtern und Gebäck in Geweihform wurden die Geister beschworen – als Dank für die Ernte und als Trost für die zurückgebliebenen Lebenden. Samhain nannte sich dieses Fest.
Obwohl die keltische Religion durch die Unterdrückung in römischer Zeit und durch die Christianisierung im frühen Mittelalter verloren ging und heute nur noch von wenigen als sogenanntes Neuheidentum in «entschärfter» Version in die Moderne gerettet wurde, haben sich Teile der alten Bräuche bis in heutige Zeit erhalten.
Halloween – so heisst Samhain in den USA, St. Martinstag in vielen Teilen Deutschlands, Rüben- oder Räbenlichter in den alemannischen Gebieten, zu denen auch Teile der Schweiz gehören. Diese heidnischen Wurzeln machen diesen Anlass zu einem konfessionsübergreifenden Fest, das sich durch kreatives Basteln und stimmungsvolles Miteinander an Familien, insbesondere aber an Kinder richtet.
Für Auskünfte zum Höngger Räbeliechtli Umzug wenden Sie sich bitte an
Frau Esther Ponti >>. |